die Zinsen für Baugeld sind aktuell auf einem historischen Tiefstand. Das muss nicht so bleiben. Denken Sie also rechtzeitig an Ihre Anschlussfinanzierung und informieren Sie sich über die Möglichkeiten eines Forwarddarlehens. Auch wenn Ihre Zinsbindung erst in den nächsten Jahren endet, können Sie sich so schon heute die niedrigen Zinsen für die Zukunft sichern.

 

Als unabhängiger Finanzpartner kann ich auf die Angebote zahlreicher Banken zugreifen und Ihnen behilflich sein, für langfristige Planungssicherheit zu sorgen. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist und das derzeitige Zinsniveau überschritten wir, denn schon ein kleiner Zinsunterschied kann in der Höhe Ihrer monatlichen Rate deutlich bemerkbar machen.

 

Ich zeige Ihnen gerne, worauf es bei einem Forwarddarlehen ankommt und worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihre Bank wechseln. Falls Sie es wünschen, erstelle ich Ihnen auch ein konkretes Angebot, das Sie zu nichts verpflichtet und selbstverständlich kostenlos ist.

 

 

Was ist ein Forward-Darlehen?

Bei einem Forward-Darlehen handelt es sich um ein Annuitätendarlehen im Rahmen einer Immobilienfinanzierung, das dem Darlehensnehmer erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit – bis zu sechzig Monate nach Vertragsabschluss – ausgezahlt wird. Die Zeitspanne zwischen dem Vertragsabschluss und dem gewählten Laufzeitbeginn wird als Forward-Periode bezeichnet. Während der Forward-Periode fallen für das Darlehen keine Kredit- oder Bereitstellungszinsen an.

Ein Forward-Darlehen wird vom Darlehensnehmer abgeschlossen, wenn er sich bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages einen bestimmten Zinssatz für die Zukunft sichern will. Die häufigste Anwendung finden Forward-Darlehen bei Anschlussfinanzierungen.

Die Zinssicherheit des Forward-Darlehens „erkauft“ sich der Darlehensnehmer mit einem Zinsaufschlag. Entsprechend einer Untersuchung der Stiftung Warentest[1] beträgt dieser Zinsaufschlag für ein Forward-Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung bei einer Forward-Periode von drei Jahren durchschnittlich 0,74 Prozentpunkte (Stand 2009) gegenüber einem Darlehen mit sofortiger Auszahlung. Die Höhe des jeweiligen Zinsaufschlages ist abhängig von der Dauer der Forward-Periode und der jeweils aktuellen Zinsstruktur.

Entwickelt wurde das Forward-Darlehen im Jahr 1996 von der Dr. Klein & Co. AG für die Finanzierung von kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen.[2] Für Verbraucher gab es im Jahr 1998 erste Angebote.[3] Heute ist es ein häufig genutztes Finanzierungsinstrument in der Immobilienfinanzierung.

Vereinzelt wird zwischen einem echten und einem unechten Forward-Darlehen unterschieden. Bei einem echten Forward-Darlehen beginnt die Zinsbindungsfrist erst mit dem Tag der Auszahlung des Darlehens, während bei einem unechten Forward-Darlehen die Zinsbindungsfrist sofort beginnt.

Risiken eines Forward-Darlehens

Mit einem Forward-Darlehen sichert sich der Darlehensnehmer gegen einen Zinsaufschlag das aktuelle Zinsniveau bis zum Ende der Forward-Periode. Dies geschieht gewöhnlich in Erwartung steigender Kreditzinsen. Sollten sich das Zinsniveau nicht wie beim Vertragsschluss vom Darlehensnehmer erwartet erhöhen, sondern sinken, muss der Darlehensnehmer trotzdem das Forward-Darlehen abnehmen. Eine Anschlussfinanzierung zu den dann niedrigeren Marktzinsen ist nicht mehr möglich.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Forward-Darlehen